Die Feldsteinkirche von Schwesing

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Die Feldsteinkirche von Schwesing

Foto: Die Feldsteinkirche von Schwesing


Die Feldsteinkirche von Schwesing ist vermutlich das Touristenziel vom gleichnamigen Ort. Es handelt sich um eine romanische Feldsteinkirche, die etwa im Jahre 1200 erbaut wurde. Sie ist eine der ältesten Wehrkirchen in Nordfriesland und diente im Falle von Angriffen auch als Schutzraum, also eine Art überirdischer Bunker. Jährlich kommen zahlreiche Touristen hierher, um sich die historische Kirche anzuschauen.

Heiliger der Kirche ist Andreas, man könnte die Kirche daher auch als St. Andreas-Kirche bezeichnen, auch wenn sie offiziell so nicht genannt wird. Anfangs besaß die Kirche keinen Turm, was jedoch Mitte des 15. Jahrhunderts nachgeholt wurde. Damit war die Feldsteinkirche von Schwesing eine Vollkirche. Im Glockenturm befinden sich drei Glocken. Im Inneren der Kirche ist der Taufstein aus Granit, der Altaraufsatz von 1470 sowie die neue Orgel zu erwähnen.

Die Feldsteinkirche befindet sich, wie viele Kirchen in der Region, auf einem Friedhof. D.h. der Weg zur Kirche ist gut ausgebaut, um die Kirche und den Weg herum sind jedoch die Gräber angeordnet. Hier sind die typisch norddeutschen Namen zu finden wie Petersen, Hansen, Jürgensen, manchmal auch zusammen mit dem passenden Vornamen Peter, Hans oder Jürgen.

Schwesing ist ein kleiner Ort an der Bundesstr. 201 und liegt ca. 5 km vor Husum an der Westküste. Damit gehört Schwesing zum Kreis Nordfriesland und zum Amt Viöl. Neben der ca. 900 Jahre alten Feldsteinkirche sind noch die ca. 3.000 Jahre alten Hünengräber sowie die Gedenkstätte für das KZ-Außenlager Neuengamme (Ortsteil Engelsburg, KZ Husum-Schwesing) als Ausflugsziel zu erwähnen


Adresse:

Feldsteinkirche Schwesing
Hauptstr./B201
25813 Schwesing

Karte:

Kartenansicht "Die Feldsteinkirche von Schwesing"

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