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Arnis: Die Schleifähre

Schlei-Ostsee-Urlaub

Urlaub zwischen Schlei und Ostsee - Eine Region zum Verlieben.

Arnis: Die Schleifähre

Foto: Arnis: Die Schleifähre


In Arnis, Deutschlands kleinster Stadt, verbindet eine Fähre die Stadt Arnis mit dem Ort Sundsacker auf der anderen Seite der Schlei. Die Schleistadt Arnis befindet sich in Angeln und gehört zum Kreis Schleswig-Flensburg während Sundsacker in der Region Schwansen liegt und dem Kreis Rendsburg-Eckernförde angehört. Das ist aber mehr auf dem Papier so, in der Realität ist davon nichts zu spüren.

Die Schlei ist hier zwischen Arnis und Sundsacker ca. 200 m breit. Die Fähre schafft diese Strecke motorgetrieben in einigen wenigen Minuten. Die Fähre darf Fahrzeuge mit bis zu 16 Tonnen fortbewegen, dazu gehören also auch kleine LKW. Hauptsächlich werden in den Sommermonaten aber Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer und natürlich Autofahrer zur anderen Schleiseite übergesetzt.

Im Jahre 1826, als die Schleifähre ihren Betrieb aufgenommen hat, wurde die Fähre noch mit Muskelkraft fortbewegt. In den 1960er Jahren kam dann jedoch auch hier ein Motor zum Einsatz, der den Fährbetrieb deutlich vereinfacht hat. Die Fähre zieht sich über den Motor an einem Stahlseil entlang und kann so auch immer Kurs halten. Die Schifffahrt hat dabei Vorrang, so dass der Fährmeister der Verkehr auf der Schlei gut beobachten muss.

Da es sich um eine natürliche Wasserstraße handelt, ist die Überfahrt hier in Arnis (und auch in Missunde), anders als auf dem Nord-Ostsee-Kanal, kostenpflichtig. Die Kosten richten sich nach der Anzahl Personen und dem Fortbewegungsmittel. Wartezeiten sind hier eher die Ausnahme. Und wenn es mal welche geben sollte, dann kann man den Ausblick und die salzhaltige Luft hier an der Schlei genießen.


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