Helgoland - Hochseeinsel in der Nordsee

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Helgoland - Hochseeinsel in der Nordsee

Foto: Helgoland - Hochseeinsel in der Nordsee


Helgoland ist die einzige Hochseeinsel Deutschland und befindet sich etwa 40 km entfernt vom Festland inmitten der Nordsee. Hochseeinsel ist eigentlich nicht der korrekte Begriff, klingt aber gut und passt im Prinzip ja auch. Helgoland wird auch als roter Felsen im Meer bezeichnet, da die Insel nur ca. 1 qkm groß ist und ringsherum nichts als Wasser befindet. Obwohl die Insel relativ klein ist, ist es die höchste Erhebung des Kreises Pinneberg, denn dazu gehört Helgoland. Der Pinneberg mit seinen 61,3 m und zugehörigem Gipfelkreuz ist somit einen Aufstieg wert.

Auf Helgoland wohnen ca. 1.400 Einwohner. Zur Hauptreisezeit ist auch Helgoland Ziel vieler Touristen, die hier Ruhe und Entspannung suchen. Außerdem gibt es durch den Schiffsverkehr viele Tagestouristen, die die Insel meist auf eigene Faust erkunden. Man spricht im Jahr von etwa 300.000 Tagestouristen, die die Insel für 3-4 Stunden bevölkern und dann wieder die Heimreise antreten. Die Urlauber, die hier übernachten, bringen es im Jahr auf 70.000 Übernachtungen. Dies ist auf einer kleinen Fläche von ca. 1 qkm sehr beachtlich. Auch wenn man bedenkt, dass die Freizeitmöglichkeiten eingeschränkt sind.

Da auf Helgoland Zollfreiheit herrscht, gibt es viele Produkte günstiger zu kaufen. Es haben sich in der Innenstadt viele Duty Free-Läden angesiedelt. Ein Einkauf empfiehlt sich am Ende des Landgangs, damit man die schweren Flaschen nicht über die Insel tragen muss. Einzig beim Spielzeug mit Süßigkeiten für Kinder sollte man gleich zu Beginn zugreifen, da sonst am Ende das gewünschte Modell vergriffen sein kann (eigene Erfahrung). Wenn man mittags mit dem Schiff ankommt, dann sollte man sich den frischen Fisch in den gemütlichen Restaurants schmecken lassen, ohne jedoch die Zeit aus dem Auge zu lassen. Der Inselaufenthalt geht viel zu schnell zu Ende.

Helgoland besteht übrigens aus der Hauptinsel mit Unterland, Mittelland und Oberland auch noch aus der Nebeninsel Düne, die auch als Badeinsel bezeichnet wird. Dort befindet sich u.a. der Leuchtturm, der Flugplatz, ein Campingplatz und ein Bungalowdorf. De Badeinsel war bis zu einer Sturmflut im Jahre 1721 mit der Hauptinsel verbunden. Heute muss man ein Boot nehmen, um die Nordsee an dieser Stelle zu überqueren.

Wie kommt man eigentlich auf die Insel Helgoland? Von Büsum, Cuxhaven oder Bremerhaven kommt man per Schiff bequem nach Helgoland. Schiff kann dabei eine umgebaute Fähre, ein ehemaliger Butterdampfer oder ein Katamaran sein. Die Preise für Hin- und Rückfahrt liegen etwa bei 40,- Euro für das Schiff und ca. 55,- Euro für den Katamaran. Per Flugzeug geht es auch, ist aber deutlich teurer. Je nach Abflugort können es um die 200,- Euro für Hin- und Rückflug sein (alles Stand 08/2014). Dafür kann man sich dann u.a. folgende Sehenswürdigkeiten auf Helgoland anschauen: Die Lange Anna, die Lummenfelsen, die Hummerbuden, die rote Hauptinsel sowie die Badeinsel Düne.

"Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Strand, das sind die Farben von Helgoland" so lautet übrigens der Spruch der Helgoländer. Passend dazu ist die Helgoländer-Fahne grün, rot, weiß. Viel Spaß auf Helgoland!


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