Offshore-Windparks in der Nordsee

Schlei-Ostsee-Urlaub

Urlaub zwischen Schlei und Ostsee - Eine Region zum Verlieben.

Offshore-Windparks in der Nordsee

Foto: Offshore-Windparks in der Nordsee


Viele Windparks stehen in der Nordsee als Offshore-Windparks. So wie hier auf dem Foto zu sehen ist, gibt es einige dieser umweltfreundlichen Anlagen zur Stromerzeugung durch Windkraft. Neben Offshore-Anlagen gibt es auch Nearshore-Anlagen, die sich in Küstennähe befinden sowie die herkömmlichen Windkraftanlagen und Windparks auf dem Festland. Diese Anlage hier befindet sich vor Büsum.

Führend bei den Offshore-Windparks im Meer sind Großbritannien und Dänemark, Länder wie Deutschland, Frankreich oder Belgien in Europa und z.B. China und Japan bauen ihre Kapazitäten konsequent weiter aus. Neben dem Bau dieser riesigen Windräder ist natürlich auch der Stromtransport durchs Meer zum Festland eine große Herausforderung. Die Windräder im Meer sind größer und können dadurch mehr Strom produzieren. Allerdings ist dadurch auch der Transport zum Aufstellort sowie der Aufbau deutlich schwieriger als auf dem Festland.

Alleine in Deutschland werden derzeit ca. 700 Megawatt an Leistung produziert, insgesamt produzieren Windräder in Deutschland ca. 30.000 Megawatt jährlich an Energie (Quelle: http://www.offshore-windenergie.net/windparks/windparks-in-betrieb). Durch die Entscheidung, alternative Stromproduktion zu forcieren und Atomkraftwerke nach und nach vom Netz zu nehmen, steht man vor neuen Problemen. Der Strom wird im Norden erzeugt und wird im Süden benötigt. Die Stromtrassen von Nord nach Süd sind dafür nicht ausgelegt, weshalb zusätzliche Kapazitäten notwendig sind. Anwohner sind von Überlandlösungen natürlich nicht erfreut und es gibt entsprechende Widerstände.

Auf dem Meer sind die Widerstände geringer. In der Nordsee gibt es aktuell sechs Windparks, die von unterschiedlichen Anbietern betrieben werden: ENOVA, Hooksiel, Riffgat, Meerwind, Alpha Ventus (ehem. Borkum West) und BARD. In der Ostsee gibt es bisher nur zwei Windparks: Rostock und Baltic 1. Viele weitere Offshore-Windparks sind in Planung bzw. schon im Genehmigungsprozess. Der Bau und die Inbetriebnahme von Offshore-Windparks erstreckt sich über ca. zwei Jahre, von der Planung mal ganz abgesehen.

Wie man sich leicht vorstellen kann, ist die Wartung und die Reparatur solcher Anlagen deutlich kostenintensiver, da die Anreise deutlich länger und schwieriger ist. Dennoch wird sich die Form der Stromerzeugung weiter durchsetzen, sie ist äußerst umweltfreundlich ist. Nur die Abhängigkeit zum Wind ist gegeben. Wenn Flaute herrscht, dann herrscht auch Flaute in der Steckdose…


Umkreissuche:

Offshore-Windparks in der Nordsee