Flaute auf der Schlei

Schlei-Ostsee-Urlaub

Urlaub zwischen Schlei und Ostsee - Eine Region zum Verlieben.

Flaute auf der Schlei

Foto: Flaute auf der Schlei


Flaute auf der Schlei muss auch mal sein. Dann ist das zwar kein geeignetes Wetter für einen Segelausflug, dafür können sich die Personen, die sonst schnell seekrank werden, aufs Wasser wagen. Wie man auf dem Foto sehen kann, ist die Schlei teilweise komplett glatt, es herrschte an diesem Tag also kaum Wind und kaum Strömung. Und das obwohl hier an dieser Stelle die Schlei extrem windanfällig ist.

Das Foto ist vor der Schleibrücke in Lindaunis entstanden. Die Ampel hatte gerade rot angezeigt und wird das für eine sehr kleine Fotosession genutzt. Die beiden Schiffe auf dem Foto warten auf die Öffnung der Klappbrücke um "Viertel vor". Dem Motorboot kommt die Windstille vermutlich ganz recht, dem kleinen Segelboot mit dem dunkelroten Segel könnte eine kleine oder größere Prise Wind sicherlich nicht schaden. Aber für solche Fälle haben die Segler ja immer einen Motor mit an Bord, um solche Extremwetterlagen zu meistern. Wir können gar nicht mal sagen, wie sich das Segelboot an dem Tag fortbewegt hat.

Windstille ist auch immer mit kein/kaum Wellengang gleichzusetzen. Das gilt sowohl für die Schlei als auch für die Ostsee. Und selbst wenn es Wind gibt kann es sein, dass aufgrund der geografischen Lage das Wasser ganz eben und glatt ist. Die Ostsee ist bei uns z.B. fast immer bei Westwind ruhig während bei Ostseewind der Wind die Wellen so richtig aufschaukeln kann. Dann müssen auch die Badegäste aufpassen und dürfen die Gefahr nicht unterschätzen. Bein Windstille hingegen besteht die Gefahr nicht.

Nicht alle Sportarten sind für Windstille geeignet. Wer aber z.B. Wasserski laufen erlernen möchte, der ist bei diesem Wetter gut bedient. Auf der Schlei gibt es einen Abschnitt, auf dem Wasserski explizit erlaubt ist: Große Breite südlich der Verbindungslinie zwischen der nordwestlichen Spitze der Halbinsel Kielfoot und der Huk bei Borgwedel sowie die Kleine Breite nördlich der Verbindungslinie zwischen der südlichen Spitze der Halbinsel Palröde und der Zuckerfabrik Schleswig. (Quelle: ADAC)

Ach ja: Ein norddeutscher Hersteller von Mineralwasser aus der Region hat sogar sein Wasser nach diesem Wetterphänomen genannt: Flaute.


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