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Die Idstedter Räuberhöhle

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Die Idstedter Räuberhöhle

Foto: Die Idstedter Räuberhöhle


Die Idstedter Räuberhöhle ist ein Ganggrab, welches sich im Idstedter Gehege befindet und noch sehr gut erhalten ist. Der Begriff Räuberhöhle ist entstanden, da sich in der Höhle die Räuber versteckt haben. Gerade für Familien kann man hier einen kurzen Ausflug hin machen. Auto abstellen und rein in den Wald. Vorher noch die Taschenlampe einpacken, damit man die Räuberhöhle auch ausleuchten und bewundern kann.

Das Hinweisschild des Landesamtes für Vor- und Frühgeschichte von Schleswig-Holstein (LVF), Obere Denkmalschutzbehörde enthält folgende Informationen zur Räuberhöhle:
" Grab aus der jüngeren Steinzeit (Ganggrab); erbaut etwa 2900-2600 v. Chr. Eines der wenigen bis heute in seiner ursprünglichen Form erhaltenen Großsteingräber Schleswig-Holsteins.
Insgesamt 9 Trag- und 3 Decksteine, Fugen mit Trockenmauerwerk ausgesetzt; vom Gang nur noch 4 Steine; Lg 4,30 m, Br. 1,80 m, H. 1,50 m. Hügelmantel aus Steinen.
Die Erbauer solcher Gräber gehörten zur sogenannten Trichterbecker-Kultur. Sie bildeten die erste bäuerliche Bevölkerung, die Ackerbau und Viehhaltung betrieb."

Das Ganggrab befindet sich unter einem Erdhügel, der ca. 2,5 m hoch ist und einen Durchmesser von ca. 17 m hat. Wenn man diesen Punkt im Wald mal gefunden hat, dann ist die Räuberhöhle nicht zu übersehen. Auf dem Weg dorthin kommt man aber hin und wieder ins Zweifeln, ob man noch auf dem richtigen Pfad unterwegs ist...

Finden kann man die Idstedter Räuberhöhle wie folgt: Von Schleswig aus in Richtung Idstedt fahren. 150 m hinter dem Abzweig "Wilhelmslust" rechts auf den Waldparkplatz fahren. Von dort sind es dann noch etwa 5-10 Gehminuten im Idstedter Wald. Dazu immer links halten, also quasi parallel zur Straße gehen. Es gibt im Wald keine Hinweisschilder, daher muss man seinem Spürsinn folgen. Von der K44 aus ist die Räuberhöhle nur wenige Meter im Wald "versteckt".

Wir hatten die Idstedter Räuberhöhle schon lange auf unserer Liste. Jedoch ist es uns erst 2013 gelungen, den Weg zu finden und das Ganggrab zu besuchen.


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