Reetgedeckte Häuser in Rabelsund

Schlei-Ostsee-Urlaub

Urlaub zwischen Schlei und Ostsee - Eine Region zum Verlieben.

Reetgedeckte Häuser in Rabelsund

Foto: Reetgedeckte Häuser in Rabelsund


Die reetgedeckten Häuser von Rabelsund sind sicher eines der Markenzeichen der Schlei und wahrscheinlich auch eines der meist fotografierten Objekte entlang der Schlei. Die beiden Reethäuser stehen in Rabelsund direkt an der Schlei, ein kleiner Bootssteg gehört auch noch dazu. Den besten Blick auf die Häuser hat man entweder vom Boot aus oder aber vom gegenüberliegenden Ufer am Ellenberger Wald.

Um die Häuser gibt es mehrere Geschichten, die von Hans-Peter Wengel zusammengefaßt wurden und im Kappelner Stadtarchiv nachzulesen sind. Hier die wichtigsten Fakten aus dieser Recherche:

Seit 1645 gab es eine Fischerei an dieser Stelle. 1891 wurde hier zusätzlich ein Gasthof eröffnet. Der Betreiber war seit dem Jahre 1889 und bis zu seinem Tod 1939 Heinrich August Brix aus Rabel. Bis 1949 führte Otto Albert aus Hamburg eher schlecht als recht die Gaststätte um diese schließlich an Paul Schade zu übergeben. Ab dann kam wieder Leben in die Bude. 1960 wurde die Gaststätte geschlossen und vom Besitzer Gutsherr Paul von Schiller in Ferienunterkünfte umgewandelt.

Ein paar Anekdoten noch zu den Häusern in Rabelsund: Der wohl bekannteste Gast war der amerikanische Entertainer Frank Sinatra, der hier eine Woche lang übernachtet haben soll. Für die auswärtigen Besucher Kappelns war in Rabelsund immer der Ort, um Kraft zu tanken. Und für die Besucher der gegenüberliegenden Schleiufers wurde sogar ein kleiner -Fährdienst- im Ruderboot angeboten.

Fazit: Die Häuser sind sehr sehenswert und wahrscheinlich auch sehr bewohnenswert. Von der kleinen Landzunge kann man übrigens auch sehr gut angeln, hier hat der Homepagebetreiber schon den ein oder anderen Butt aus der Schlei gezogen.


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