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Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein

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Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein

Foto: Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein


Windkraftanlagen oder auch Windräder genannt, findet man in Schleswig-Holstein fast an jeder Ecke. Bedingt durch die geografische Lage zwischen Nord- und Ostsee, daher auch der Name -Land der Horizonte-, herrscht in Schleswig-Holstein immer eine -steife Brise-. Diese kann man mehr und mal weniger sein. Im Vergleich zu anderen Bundesländern spielt Schleswig-Holstein in der Hinsicht jedoch eine große Rolle bei der Energiegewinnung aus Windkraft.

Die Aufgabe einer Windkraftanlage ist es, die kinetische Energie des Windes in elektrische Energie umzuwandeln. Der Wind treibt dabei die Windräder an, die sich dadurch drehen. Durch diese Drehbewegung kann über einen Generator Strom erzeugt werden. Der gewonnene Strom wird dann wiederum in das örtliche Stromnetz eingespeist.

Der theoretische Wirkungsgrad wird mit knapp 60% angegeben, in der Praxis ist dieser Wert aber nicht erreichbar. Gute Windkraftanlagen kommen auf einen Wirkungsgrad von unter 50%. In Abhängigkeit von der Höhe verändert sich die Nennleistung von Windkraftanlagen. Je höher eine Anlage ist, desto mehr Leistung kann sie erzeugen. Anlagen mit 40 m Rotordurchmesser erreichen etwa 500 kW Nennleistung, etwa 120 m Rotordurchmesser bringen sie es auf etwa 5 MW Nennleistung.

Eine der wohl bekanntesten Versuchsanlagen war in den 80er Jahren Growian, wobei Growian für Große Windkraftanlage. Es handelte sich bei dieser Versuchsanlage lange Zeit sogar um die größte Windkraftanlage der Welt. Die Anlage stand im Kaiser-Wilhelm-Koog bei Marne an der Nordseeküste, wurde jedoch 1987 komplett demontiert.

Der neueste Trend geht dahin, die Windräder auf dem offenen Meer zu installieren. Diese Windkraftanlagen werden dann Offshore-Windparks genannt.


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